15.12.2021

Lebenswertes Fricktal

Arbeitsleben

Saurier, Römer und Flösser bevölkerten einst das Fricktal. Es ist bis heute eine attraktive Arbeits-, Erholungs- und Wohnregion mit einer Top-Infrastruktur. In den pittoresken Städtchen lässt sich Kultur geniessen, Jura und Rhein ermöglichen einmalige Naturerlebnisse.

Das Fricktal ist nicht nur eine dynamische Wirtschaftsregion, sondern auch ein attraktiver Lebensraum. Dies gilt für Einkaufs- und Gastronomieerlebnisse, Kinderbetreuungs- und Familienangebote sowie Sport- und Erholungsmöglichkeiten in der idyllischen Landschaft zwischen Jura und Hochrhein. Wer wüsste das besser als die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der über 5500 Unternehmen, die im oberen und unteren Fricktal rund 33'000 Arbeitsplätze anbieten? Die Angestellten des Holzbau-Unternehmens Häring AG in Eiken zum Beispiel schätzen die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten im Fricktal Center A3 oder in der Bäckerei Kunz im nahegelegenen Frick und die Pizzeria La Palma in Oeschgen. In der Nachbargemeinde Sisseln gibt es eine Spiel- und Waldspielgruppe für die Kleinen sowie ein Hallenbad. Und direkt vor dem Firmengebäude liegt ein Joggingtrail bzw. Spazierweg. Solche Mitarbeitertipps geben zahlreiche auf Work Life Aargau gelistete Arbeitgeber*innen.

Kopf durchlüften und neue Energie tanken

Die Mitarbeitenden des Pharma- und Chemie-Unternehmens BASF in Kaisten können bereits während der Arbeit ihre Sinne beflügeln lassen: Auf dem Werksgelände lässt es sich dank begrünter Dächer, Wiesen und Bäumen – gestaltet zugunsten der heimischen Biodiversität – naturnah arbeiten. Und um den Kopf durchzulüften, gehen die Sportlichen über Mittag im Hardwald joggen. Andere geniessen ein frisches und gesundes Mittagessen im öffentlich zugänglichen Firmenrestaurant.

Neue Energie tanken die Mitarbeitenden der Energiedienst Holding AG in Laufenburg etwa auf dem Rheinrundweg, der das Schweizer Grenzstädtchen mit dem deutschen Laufenburg verbindet. Drei Rheinbrücken «ermöglichen eine bequeme Wanderung mit einzigartigem und vielfältigem Ausblick». Etwas weitläufiger, nämlich 30 Kilometer lang, ist der SlowUp Hochrhein, ein im Juni sattfindendes Gemeinschaftserlebnis für Velofahrer*innen, Inlineskater*innen und Fussgänger*innen. Wenn sie hoch hinauswollen, dann besteigen die Mitarbeitenden den Cheisacherturm auf 698 m.ü.M. Auf der obersten Plattform – nochmals 24 Meter höher gelegen – «hat man eine für die Region einmalige Rundsicht bis in die Alpen, den Schwarzwald und die Vogesen». Und schliesslich gibt es beim Energieversorger auch Fasnachtsbegeisterte. Die grenzüberschreitende Städtlefasnacht verwandle Laufenburg beidseits des Rheins jeweils «in ein großes närrisches Dorf».

Das Sisslerfeld ist auch ein Naherholungsgebiet

Etwas rheinabwärts liegt Bad Säckingen – ein heisser Mitarbeitertipp aus der Novartis Pharma Stein AG. «Viele Teams geniessen dort ein gemeinsames Mittagessen inklusive Glacé aus einer Hotzenwälder Eisdiele», schreiben die Mitarbeitenden, die von Stein aus bloss über die historische Rheinbrücke gehen müssen, um ins malerische Städtchen zu gelangen. Die Rheinebene Sisslerfeld, Standort von Novartis und anderen zahlreichen innovativen Unternehmen, ist nicht nur die grösste Arbeitsplatzzone des Kantons Aargau, sondern auch ein Naherholungsgebiet – und als solches bestens geeignet für feierabendliche Joggingrunden von Mitarbeitenden. Bei Novartis arbeitet auch der Präsident von Jurapark Aargau. Klar deshalb, dass dieser regionale Naturpark von nationaler Bedeutung, der das gesamte Fricktal abdeckt, bei den Tipps nicht fehlen darf: «Das ländliche Fricktal mit seinen stattlichen Bauerndörfern ist eine Reise wert und als zentrale Wohnregion der Nordwestschweiz gut mit Bahn und Bus erschlossen.»

Beim ebenfalls in Stein ansässigen Agrartechnologie-Unternehmen Syngenta gibt es offenbar Luftfahrt-Fans. «Ein Besuch im Restaurant AirPick lohnt sich immer», sind sie überzeugt. Dieses liegt 10 Fahrminuten in südlicher Richtung, gleich neben dem Flugplatz Fricktal-Schupfart. «Von der attraktiven Terrasse aus lässt sich der Flugbetrieb besonders gut beobachten und begeistert sowohl Kinder als auch Erwachsene: Rundum ein ideales Ausflugsziel für Familien.» 20 Minuten nach Westen fährt man bis ins Parkresort Rheinfelden mit seinen Bade- und Saunalandschaften. «Nach einer arbeitsintensiven Woche kann man in der Wohlfühloase «abtauchen» und sich verwöhnen lassen.»

Das Wasser hat es auch den Mitarbeitenden des Pharma- und Chemieunternehmens Solvias in Kaiseraugst angetan. Sowohl das Strandbad Rheinfelden direkt am Fluss als auch die Wellness-Welt Sole Uno, ebenfalls im nahegelegenen Städtchen, gehören zu den Tipps. In Kaiseraugst selbst empfehlen sie die namensgebende römische Fundstätte Augusta Raurica, ein historisches Kulturgut zum Anfassen.

Kultur lässt sich auch draussen erleben

Überhaupt machen kulturelle Angebote natürlich auch im Fricktal einen Teil der Lebensqualität aus. In Frick etwa vereint die bewohnte Galerie Artune Architektur, darstellende Kunst sowie Musik und Literatur. In Laufenburg zeigt das Rehmann-Museum Schlüsselwerke des Bildhauers Erwin Rehmann, im Museum Schiff ist der Fundus der Stadt ausgestellt. Im Sprachpanorama Laufenburg erhält man vertiefte Einblicke in verschiedene Bereiche der Sprache und Kommunikation aus Forschung und Praxis. Im Infozentrum KKW Leibstadt gibt’s einen Überblick über die Technologie der Kernenergie, die Raum lässt für die Auseinandersetzung mit diesem Thema. Und im Sauriermuseum Frick entdecken die Besucher*innen die Überreste des einzigen Raubdinosauriers der Schweiz.

Outdoor-Aktivitäten gefällig? Um gleich bei den Urtieren zu bleiben: Vom Sauriermuseum führt ein einstündiger Dino-Lehrpfad zu der Knochenfundstelle. Wesentlich länger (20 km), ist der Flösserweg. Er führt sozusagen in umgekehrter Flussrichtung auf der Originalstrecke, welche die Flösser Ende des 19. Jahrhunderts gingen, nachdem sie die Flosse nach Laufenburg geschifft hatten – über die Jurahöhen vorbei an zahlreichen Weinbaubetrieben bis nach Stilli an der Aare. Über ganze 60 Kilometer in mehreren Etappen erstreckt sich der Fricktaler Höhenweg von der Zähringerstadt Rheinfelden bis ins Weindorf Mettau. Den Höhenweg abzumarschieren, ist wohl eine Leistung – aber auch die Krönung, wenn man die Schönheit und Vielfalt des lebenswerten Fricktals verinnerlichen will.

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