07.01.2022

Top Arbeitgeber Psychiatrische Dienste Aargau PDAG

Unternehmen

Bei den PDAG gehört die Förderung unserer Mitarbeitenden zu den Führungsgrundsätzen. Dass dies nicht bloss eine Floskel ist, sondern auch gelebt wird, zeigt das Beispiel von Aline Montandon. Gestartet hat sie ihre Karriere 2000 bei den PDAG mit der 4-jährigen Ausbildung zur dipl. Pflegefachfrau. Mittlerweile ist sie seit 2018 Leiterin des Querschnittsbereichs Pflege, Fachtherapien und Sozialdienst sowie Mitglied der Geschäftsleitung. Im Beitrag erzählt sie uns von ihrem Werdegang bei den PDAG und verrät uns, welche Ratschläge sie angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmännern geben würde.

Karriere in der Pflege? Aber sicher!

„Natürlich muss schon auch das Umfeld stimmen“, antwortet die 39-jährige Mutter von zwei Kindern zu Beginn des Gesprächs auf die Frage, ob man ihren Aufstieg innerhalb der PDAG als Ausnahmefall bezeichnen könne. „Vor allem die Unterstützung im Umfeld, beruflich sowie privat, ist sehr wichtig. Aber auch ein gewisser Grad an Beharrlichkeit und Resilienz war für meinen Werdegang bei den PDAG sicher notwendig. Und nicht zuletzt war bestimmt auch ein Quäntchen Glück dabei.“

Dieses Zusammenspiel verschiedener Faktoren hat für sie bei den PDAG immer gestimmt. Insbesondere die Grösse der PDAG mit aktuell rund 1500 Mitarbeitenden und das damit verbundene Zusammenspiel diverser Berufsgruppen und Kulturen waren für ihre Entwicklung von grosser Bedeutung, indem ihre Passion für die psychiatrische Grundversorgung durch die zahlreichen Einblicke in unterschiedliche Tätigkeitsbereiche noch verstärkt wurde. Auch Aline Montandons Vorgesetzte trugen einen Grossteil zu ihrer Entwicklung bei. Stets wurde sie gefördert und gefordert und erhielt viel Raum zur Mitgestaltung. Für diese Unterstützung seitens der PDAG ist sie sehr dankbar, wie sie immer wieder betont.

Ihre Leistungen jedoch bloss auf äussere Faktoren zu reduzieren, wäre falsch. Nachdem sie bereits ihre Ausbildung zur dipl. Pflegefachfrau bei den PDAG absolviert hatte, stellte sie sich nach und nach zahlreichen weiteren Herausforderungen, unter anderem indem sie bereits nach kurzer Zeit die stellvertretende Leitung einer Station übernahm. Gerade das Verlassen der Komfortzone sieht sie als wichtigen Bestandteil ihrer Karriere: „Wenn man beispielsweise als Pflegefachperson plötzlich die Leitung des eigenen Teams übernimmt und somit die eigenen Kolleginnen und Kollegen führen muss, dann exponiert man sich auch in gewisser Weise. Von solchen Situationen darf man sich nicht abschrecken lassen, sondern muss sie mögen.“

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Dank den PDAG konnte ich während meines Studiums noch Teilzeit auf einer Akutstation wertvolle Erfahrungen in der Pflege sammeln.
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Aline Montandon, Leiterin des Querschnittsbereichs Pflege, Fachtherapien und Sozialdienst, Mitglied der Geschäftsleitung

Es verwundert daher nicht, dass sie selbst Beharrlichkeit und Resilienz zu ihren Stärken zählt. Davon zeugt auch, dass sie bereits in frühen Jahren die Möglichkeit zu einem Teilzeitpensum auf einer Akutstation erhielt, obwohl das damals ein Novum war: „Nachdem ich zwei Jahre als Pflegefachfrau gearbeitet hatte, brauchte ich eine Auszeit und die nötige Distanz um herauszufinden, was ich wirklich möchte. In der Folge habe ich meinen Job gekündigt und ging auf eine 10-monatige Weltreise, war dabei jedoch immer in Kontakt zu den PDAG. Mir wurde klar, dass ich mich weiterentwickeln möchte und ich fasste den Entschluss, in Teilzeit Pflegewissenschaften zu studieren, brauchte für das übriggebliebene Pensum aber noch einen Job. Ich habe klar kommuniziert, dass für mich eine Rückkehr zu den PDAG nur mit einem 50-%-Pensum denkbar wäre, obwohl es Teilzeitpensa auf einer Akutstation damals noch gar nicht gab. Netterweise kamen mir die PDAG stark entgegen und so konnte ich hier meine Karriere fortsetzen.“

Dass Aline Montandon trotz ihrer Führungstätigkeit noch immer stark mit der Pflege verwurzelt ist, wird im Gespräch mit ihr deutlich. Jederzeit würde sie nochmals denselben Weg einschlagen: „Die psychiatrische Pflege ist wirklich ein super Job und hat mir persönlich sehr viel Freude bereitet. Klar, die Arbeitszeiten sind unregelmässig, aber ich habe es immer genossen, auch mal unter der Woche frei zu haben. Wer hat schon an einem Dienstag komplett frei und kann in aller Ruhe seine Einkäufe erledigen?“ Auch die Abwechslung auf der Station selbst hat Aline sehr gemocht, weil kein Tag dem anderen gleicht: „Du kommst am Morgen auf die Station und hast keine Ahnung, was dich erwartet. Das fand ich immer sehr interessant.“

So erstaunt es nicht, dass sie - trotz nicht immer einfachen Bedingungen - auch interessierten Neueinsteigerinnen und Neueinsteigern eine Karriere in der Pflege bei den PDAG wärmstens empfiehlt. Alleine schon der Jobinhalt, Menschen in Not helfen zu können, habe ihr immer viel gegeben, blickt sie zurück. Wichtig sei es jedoch, sich wirklich gut abgrenzen zu können und sich selbst gut zu kennen: „Man trägt nicht für alles die Verantwortung. Man kann Patientinnen und Patienten die Hand reichen und das Beste für sie tun, aber sie müssen die Hilfe annehmen.“

 

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