14/09/2020

Neue Technologie soll Internet der Dinge verbessern

Unternehmen

Forscher der ETH Zürich und des Paul Scherrer Instituts haben eine Technologie entwickelt, die Magnetspeicher und logische Operationen vereint. Diese könnte bei Geräten im Bereich des Internets der Dinge eingesetzt werden.

Eine Forschergruppe der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) und des Paul Scherrer Instituts (PSI) arbeiten bereits seit einem Jahrzehnt an einem neuen Prinzip für Computer. Derzeit werden Daten in Computern normalerweise in getrennten Modulen gespeichert und verarbeitet. Wenn der Strom weg ist, können ungespeicherte Daten deswegen verschwinden. Die Forscher wollen einen nichtflüchtigen, schnellen Arbeitsspeicher bauen, der gleichzeitig auch logische Operationen an den Daten durchführen kann. Logische Operationen werden in Computern zur Datenverarbeitung verwendet.

Auf dem Weg zu dieser Entwicklung haben sie nun einen wichtigen Etappenerfolg erzielt. Sie haben es geschafft, in einem magnetischen Speicherelement logische Operationen durchzuführen. Bis die Technologie in grösseren Computern eingesetzt werden kann, dürfte es noch dauern. „Unsere Technologie könnte zunächst vor allem in Mikroprozessoren mit geringer Rechenleistung zum Einsatz kommen“, erklärt ETH-Forscher Pietro Gambardella. Ein aktuelles Beispiel dafür sei das Internet der Dinge, in dem verschiedene Geräte und Sensoren direkt miteinander kommunizieren. In solchen Geräten müssen die Computer sofort betriebsbereit sein und wenig Energie verbrauchen.  ssp

Quelle: Aargau Services, PSI

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