06/05/2026
Arbeitsleben
Mit Claudia Graf gewinnt der WLA-Vorstand eine engagierte HR-Persönlichkeit mit klarem Blick für die Region. Als Leiterin Human Resources bei der Hypothekarbank Lenzburg bringt sie Erfahrung, Haltung und den Wunsch mit, den Aargau gemeinsam weiterzuentwickeln. Was sie antreibt und welche Perspektiven sie einbringt, erzählt sie im Interview.
Was hat dich motiviert, Teil des WLA-Vorstands zu werden?
«Der Aargau ist für mich mehr als nur ein Arbeitsort, er ist ein Stück Heimat. Ich sehe jeden Tag, wie viel Potenzial diese Region hat. Gleichzeitig habe ich oft das Gefühl, dass wir uns dessen gar nicht immer bewusst sind.
Genau das hat mich motiviert: Ich möchte dazu beitragen, sichtbarer zu machen, was der Aargau alles kann und was hier bereits entsteht.»
Was reizt dich besonders an der Arbeit im WLA-Netzwerk?
«Mich begeistern vor allem die Menschen. Im Aargau gibt es unglaublich viele engagierte Persönlichkeiten, die etwas bewegen wollen. WLA schafft einen Raum, in dem genau das zusammenkommt: Wissen, Erfahrung und die Bereitschaft, sich gegenseitig zu unterstützen. Dieser Austausch auf Augenhöhe ist für mich enorm wertvoll.»
Du sprichst von «vom Aargau für den Aargau». Was bedeutet das für dich?
«Für mich heisst das, gemeinsam etwas aufzubauen, das aus der Region heraus entsteht und auch wieder in sie zurückwirkt. Wir haben hier so viele starke Unternehmen, Fachkräfte und Ideen. Wenn wir diese besser vernetzen und voneinander lernen, können wir als Region unglaublich viel erreichen.»
Was möchtest du im Vorstand konkret bewegen?
«Mir ist wichtig, dass wir den Austausch weiter stärken. Dass wir Plattformen schaffen, auf denen man offen über Herausforderungen sprechen kann und voneinander lernt. Gerade Themen wie Fachkräftemangel oder Arbeitgeberattraktivität betreffen viele und gemeinsam finden wir oft bessere Lösungen als allein.»
Was macht die WLA-Community für dich besonders?
«Ich schätze die Mischung aus Kompetenz und Bodenständigkeit sehr.
Viele leisten hier Grossartiges, ohne es in den Vordergrund zu stellen. Diese Bescheidenheit ist einerseits sehr sympathisch, gleichzeitig sehe ich darin eine Chance: noch stärker sichtbar zu machen, was im Aargau alles vorhanden ist.»